#175 Zeitmanagement: Diese Methoden musst Du für die Prüfung kennen

Shownotes

Zeitmanagement wird besonders gerne in der mündlichen Prüfung abgefragt. Deshalb reicht es nicht, nur eine Methode zu kennen oder „irgendwas mit Planung“ zu sagen. Du musst sicher erklären können, welche Methoden es gibt, wie sie funktionieren und wann Du sie einsetzt.

Alex stellt die ALPEN-Methode vor – eine der bekanntesten Techniken zur realistischen Tages- und Lernplanung. Jasmin erklärt die ABC-Methode, mit der Du Aufgaben nach Wichtigkeit sortierst. Außerdem zeigen wir, warum die ABC-Methode als Vorstufe zur Heisenhower-Methode gilt und wie beide Methoden zusammenhängen.

Ideal für alle Azubis, die in der mündlichen Prüfung souverän antworten und keine Punkte verschenken wollen.

Viel Spaß beim Reinhören!

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Habt ihr Fragen, Feedback oder Ideen für Folgen? Da gibt es ein Thema was euch schon lange beschäftigt aber nie so wirklich zu Sprache gekommen ist? Dann schreibt uns: azubiwissen@kiehl.de

Transkript anzeigen

00:00:03: Atsubi-Wissen, Talk und Tipps für kaufmännische Auszubildende.

00:00:11: Mit Jasmin

00:00:11: B. und

00:00:12: Herrn Gerold.

00:00:15: Hallo, ich erinnere mich herzlich willkommen zu einer neuen Folge mit mir wieder unser lieber Herr Gerold, Herr Alex.

00:00:21: Hi, Jasmin, grüß dich.

00:00:23: Wie

00:00:23: geht's dir?

00:00:24: Mir geht's gut.

00:00:25: Ich hoffe, dir auch.

00:00:26: Mir geht's auch gut.

00:00:27: Wie geht's eigentlich

00:00:28: das Wetter bei euch?

00:00:29: Wir sind heute komplett eingeschneit.

00:00:31: Ja,

00:00:31: wir auch.

00:00:32: Also das ist für uns im Norden, ja, Nähe, Kruxhafen, ganz, ganz untypisch.

00:00:38: Warst du schon Schlittenfahren?

00:00:39: Wir haben schon, ich weiß gar nicht, was ich sagen darf, aber wir haben schon drei Schlitten heute hinter das Auto gehangen, Kinder drauf und einmal durch die Sieglung gezogen.

00:00:50: Ja, also war schon... Also guck mal, die Leute waren heute so entspannt.

00:00:54: Alle sind rausgekommen aus ihren Häusern und waren gut gelaunt.

00:00:59: Das war richtig schön heute.

00:01:00: So, das ist Winter.

00:01:02: Entweder dann auch gerichtig.

00:01:04: Also Regen und so was.

00:01:05: Nee, dann lieber richtig.

00:01:07: In drei Tagen ist das bestimmt wieder vorbei bei uns, aber das genießen wir jetzt.

00:01:11: Das

00:01:11: ist doch eine sehr, sehr schöne Zeit.

00:01:14: Zwinke, zwinke, zwinke.

00:01:17: Deine Überleitungen, die sind wieder legendär.

00:01:21: Sehr gut.

00:01:22: Ja, wir haben letztes Mal so ein kleiner Auftaktfolge gemacht und sind in das Jahr gestartet und haben auch so ein bisschen schon mal eine Zeitmanagement Methode angeschnitten, nämlich die Smart Methode.

00:01:37: Zielsetzungs Methode, ne?

00:01:40: Genau.

00:01:41: Und haben das dann quasi damit verknüpft.

00:01:43: Und jetzt wollten wir noch mal über verschiedene Zeitmanagement Methoden mit euch sprechen.

00:01:50: Was in allen Bereichen wichtig ist.

00:01:52: Vielen ist es auch, glaube ich, gar nicht bewusst, dass sie es jeden Tag anwenden im Alltag.

00:01:57: Dann hört man so einen Begriff und denkt, oh, nee, das habe ich noch nie gemacht.

00:02:01: Doch, machst du eigentlich jeden Tag, aber dir ist das gar nicht bewusst.

00:02:05: Dann gibt es ja sowas wie Eisenhower Methode, ABC Methode.

00:02:09: weiter und da wollen wir heute mal drüber sprechen.

00:02:12: So ist es, ganz genau.

00:02:15: Welche nehmen wir denn mal oder wollen wir alle?

00:02:18: Wir machen das mal so ein bisschen querbeet.

00:02:20: Ich

00:02:21: glaube die beliebteste, jetzt bin ich mal gespannt, du als Prüfer, die beliebteste Zeitmanagement Methode.

00:02:28: Welche ist das deine Meinung nach?

00:02:30: Kann man gar nicht so sagen, also häufig wird nach der Alpenmethode gefragt, weil man einfach schöner diese Buchstaben abfragen kann.

00:02:38: können wir gleich mal durchgehen, aber man sollte schon alle nennen können.

00:02:42: Was am wenigsten so kommt, ist eher Pareto, muss ich sagen, weil da viele da irgendwie Probleme haben, das zu verstehen.

00:02:49: Aber ja, die Alpenmethode Eisenhower, Matrix, ABC, das sind so.

00:02:53: Genau, ABC hätte ich jetzt tatsächlich.

00:02:56: Genau, das ist doch was du irgendwie gesagt hast.

00:02:58: Die ABC machst du ja eigentlich automatisch.

00:02:59: Das heißt, wir können ja mal mit der ABC starten.

00:03:03: Steht ja quasi für Priorisierung.

00:03:04: Ich habe A, B und C. Also A Aufgaben, B Aufgaben, C Aufgaben.

00:03:09: Wir können ja schon, kann man sich ja denken, okay, was ist jetzt wichtig?

00:03:12: Was ist nicht so wichtig?

00:03:13: Es ist jetzt wichtig, dass ich den Müll rausbringe.

00:03:16: Wenn es an meiner Frau geht, auf jeden Fall.

00:03:18: Aber es ist vielleicht dann wichtiger, dass ich irgendwie keine Ahnung weiß ich nicht.

00:03:24: die Klausuren korrigieren oder so.

00:03:26: Das muss ich halt priorisieren und da geht es halt bei der ABC Methode drum.

00:03:33: Und ein bisschen die Erweiterung davon ist die Eisenhower-Matrix.

00:03:36: Jasmin, vielleicht kannst du noch eins versetzen dazu sagen.

00:03:39: Die Eisenhower-Methode wird auch noch Wichtigkeit sortiert.

00:03:44: Das heißt, erstes ist es wichtig und dringend.

00:03:47: Das sind Aufgaben, die zu einem bestimmten Zeitpunkt am besten sofort irgendwie erleben müssen.

00:03:53: Ansonsten drohen eben auch Konsequenzen.

00:03:56: B ist wichtig, aber nicht so dringend.

00:03:59: Das heißt, diese Aufgaben haben zwar keine Deadline, dennoch wichtig, dass sie dann zeitnah erledigt werden.

00:04:07: Dann haben wir drei nicht wichtig, aber dringend.

00:04:12: Also diese Aufgaben sind eben nicht so wichtig, müssen dennoch zeitnah erledigt werden.

00:04:17: und dann bei vier ist eben nicht.

00:04:19: dringend und nicht wichtig.

00:04:21: Ganz genau.

00:04:23: Dann haben wir doch die eben angesprochene Alpenmethode.

00:04:26: Also vielleicht gehen wir ganz kurz die Buchstaben durch.

00:04:28: Das A steht für Aufgaben definieren.

00:04:30: Also was habe ich denn überhaupt für Aufgaben?

00:04:32: Die schreibe ich jetzt mal auf.

00:04:33: Das L steht für Länge der Aufgaben schätzen definieren.

00:04:39: Das sind wir bei P, P für Stil.

00:04:41: Pufferzeiten, ganz wichtig, weil man verschätzt sich oftmals.

00:04:44: Es ist gar nicht so verkehrt, wenn man dann noch ein bisschen ein paar Minuten Puffer einbaut.

00:04:48: Wir sind beim P, das E ist für Entscheidungen Treffen.

00:04:51: Das ist dann quasi wieder die Priorisierung.

00:04:53: Welche Aufgabe mache ich denn jetzt als erstes?

00:04:55: Und das N steht für Nachkontrolle.

00:04:57: Wie ist es denn gelaufen?

00:04:58: Was kann ich besser machen?

00:05:00: Ja, das ganze nochmal kontrolliere.

00:05:02: Das ist die Alpen-Methode.

00:05:04: Und da vielleicht eine kleine Story aus meiner mündlichen Prüfung, weil wie wir schon gesagt haben, das wird halt auch sehr häufig in der mündlichen Prüfung.

00:05:10: vor allem Assistenz und Sekteriak gefragt.

00:05:14: Und ich hatte irgendwie weiß ich auch nicht Angst, Respekt wie auch immer vor diesen Zeitmanagement Methoden zu meiner Zeit.

00:05:21: Und hab dann, ich hatte ja ein Report und hab eine Veranstaltung organisiert und hab gedacht, oh ja, wenn ich in meinem Report die ABC-Analyse erwähne, dann wird der Rest schon nicht gefragt.

00:05:31: Und danach wurde ich aber tatsächlich auch nach den anderen gefragt.

00:05:34: Und das erste war die Alpenmethode.

00:05:36: Ja.

00:05:36: Und dann hing ich da, da, da.

00:05:38: Ich kann es dann doch noch beantworten, aber dann in dem Moment, das heißt wichtig.

00:05:43: Wenn ihr eine Zeitminsch mit der Methode erwähnt, dass ihr dann trotzdem auch alle anderen erklären könnt.

00:05:47: Genau.

00:05:48: Und wenn ihr die erwähnt, müsst ihr es auch erklären können.

00:05:50: Das ist auch wichtig.

00:05:50: Wenn ihr nur sagt Alpenmethode, könnt ihr es aber nicht erklären.

00:05:54: Das ist auch nicht so toll.

00:05:55: Ja, auf

00:05:56: jeden Fall.

00:05:57: Nichts erwähnen, wo ihr denkt, das habe ich schon mal gehört, das klingt klug und kann ich nachher nicht erklären.

00:06:03: Ja.

00:06:04: Aber vielleicht auch so ein bisschen, aber das muss man prüferabhängig machen, habe ich jetzt schon gemerkt.

00:06:09: So ein bisschen Raum für Nachfragen lassen, kann man ruhig machen, dass man dann eben darauf gut antworten kann.

00:06:15: Genau, und dann gibt es noch das Pareto-Prinzip.

00:06:19: Da hast du ja gesagt, das wird nicht ganz häufig gefragt, aber dennoch kann es natürlich drankommen, das ist die Achtzig-Zwanzig-Methode.

00:06:27: Genau, das wird dann nach Aufwand und der Ergebnis im Prinzip so... sortiert, dass man dann mit acht, also es gibt halt Aufgaben, wo man ganz viel Zeit investieren muss und nur ganz wenig im Prinzip erst mal erreicht.

00:06:40: und dann gibt es Aufgaben, wo man ganz wenig, nämlich zwanzig Prozent investieren muss, aber dann am Ende eben schon ganz viel erreicht hat und dann gucken muss, wie man das quasi am besten sortiert, genau.

00:06:52: Genau, zwanzig, achtzig Regeln und was eben noch... Der ist in kein Bücher drin, aber ich finde diese Methode ganz geil und nutze sie selber, ist die sogenannte Pomodoro-Technik.

00:07:01: Ich habe das schon mal gehört?

00:07:02: Ja.

00:07:03: Ja, also das ist quasi Pomodoro, ist nach einem Italiener benannt worden.

00:07:08: Er hatte damals so eine ... Pomodoro heißt, glaube ich, Tomate, er hat so eine Tomaten-Eier-Uhr gehabt oder so.

00:07:14: Und er hat gesagt, ... ... ist das, was sich jeder Mensch, ... ... sich konzentrieren kann.

00:07:20: Also ... Nicht eine halbe Stunde, nicht eine Stunde, sondern fünfzehn Minuten.

00:07:24: Du fokussierst dich fünfzehn Minuten auf eine Aufgabe, lässt dich nicht ablenken, dann machst dann fünf Minuten Pause und wiederholst das Ganze.

00:07:30: Das finde ich eigentlich ganz nice.

00:07:32: Auch als Tipp für euch, wenn ihr lernen wollt, wenn ihr irgendwas machen wollt und ihr merkt, okay, mein doofes Smartphone lenkt mich mal wieder ab, stellt euch ein Timer, fünfzehn Minuten, keine Ablenkung, nur Fokus.

00:07:44: Und dann macht er fünf Minuten Pause.

00:07:46: Genau, und da auch wirklich.

00:07:48: Und das kann man ungefähr bei der, man sagt, viermal wiederholen, diese diese Technik.

00:07:52: Und das man eben wirklich, wie du schon gerade gesagt hast, fünf und zwanzig Minuten lernen, fünf Minuten Pause, aber diese fünf Minuten Pause auch nicht überziehen.

00:08:01: Ich selber merke das auch, dass ich dann, dann machst du mal eben einen Social Media, einen Reel auf und zackt bis zu zehn Reels weiter und dann schon wieder eine halbe Stunde rum.

00:08:12: Und dann ist es nicht mehr so effektiv.

00:08:13: Also es ist schon wichtig, dass man dann eben dran bleibt, das Ganze immer wiederholt und dann sich kleine Ziele setzt.

00:08:21: So ist es, es muss ja am Anfang auch nicht viermal machen, es reicht ja, wenn du es schon zweimal machst, das ist schon Erfolg.

00:08:25: Und dann beim nächsten Mal machst du es dreimal und dann viermal, genau, so ist es.

00:08:31: Ja, das sind die Zeitmenschen mit Methoden, also nicht nur für die Prüfung, aber auch privat, kann man das wirklich ganz gut nutzen.

00:08:40: Welche ihr dann nutzt, wie gesagt, jetzt, Minas ja einiges gesagt, manche macht automatisch diese ABC-Methode, aber ABC-Analyse.

00:08:48: Aber vielleicht habt ihr auch eine andere Methode.

00:08:52: Es gibt da wirklich ganz, ganz viele Tipps, wie man wirklich gutes Zeitmensch mit hinkriegt.

00:08:59: Sehen wir sich die Sachen einfach mal aufschreiben.

00:09:02: Ich

00:09:03: wollte sagen,

00:09:04: dass die nur

00:09:05: ausreden ist.

00:09:05: Ja,

00:09:06: so ist es.

00:09:07: Also wenn ja die Prüfer auch total gerne Tugoliste erstellen.

00:09:11: Was sind denn die Vor-Nachteile einer Checkliste?

00:09:15: Ganz genau, ja.

00:09:17: Jut, das war's zum Thema Zeitmenschen mit Methoden.

00:09:19: Ich hoffe, ihr habt was mitgenommen.

00:09:21: Schreibt gerne in die Kommentare, falls ihr eine Frage habt.

00:09:23: Bewertet diesen Podcast mit fünf Sternen.

00:09:27: Und wir hören uns beim nächsten Mal.

00:09:28: Bis dann.

00:09:29: Tschüss.

00:09:32: Das war Azubi Wissen, ein Podcast der Marke Kiel.

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